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Burgebrach
Donnerstag, August 18, 2022
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Markt Burgebrach beschließt Rekordhaushalt

Seinen Haushalt für das Jahr 2022 mit einem Gesamtvolumen von rund 40 Mio. € hat der Marktgemeinderat Burgebrach einstimmig beschlossen. Ein Haushalt in dieser Größenordnung sei noch nie dagewesen, so Erster Bürgermeister Johannes Maciejonczyk.

Der Markt Burgebrach stehe mit seiner Steuerkraftzahl von 2.353,37 € im Landkreis Bamberg nach wie vor auf Platz 2, oberfrankenweit auf Platz 4 und bayernweit auf dem 61. Rang.

Als größte Einnahmequelle sind Gewerbesteuern in Höhe von rund 13 Mio. Euro zu erwarten.

Trotz Kurzarbeit und Coronabedingungen ist dieser Ansatz noch nie so hoch gewesen. Beim Einkommensteueranteil mit einer Höhe von gesamt 4.1 Mio. € sei ein leichtes Wachstum zu verzeichnen. Alles andere liege auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr, so der Bürgermeister.

Von den Einnahmen mit rund 18,8 Mio. € sind jedoch auch wieder beträchtliche Ausgaben zu leisten wie die Gewerbesteuerumlage mit 1,49 Mio., die Kreisumlage mit 6,6 Mio. € – heuer 1,4 Mio. € mehr als im Vorjahr – und die VG Umlage mit 1,58 Mio. €.

Der Rücklagenstand belief sich Ende 2021 insgesamt auf rund 23,15 Mio. €, davon wurden Sonderrücklagen in Höhe von rund 2,8 Mio. € für das Bürgerhaus, die Steigerwaldhalle, die Windeckhalle, das Seniorenheim St. Vitus, das Feuerwehrzentrum, die Ganztagsbetreuung und die Mittelschule gebildet. Ein gewährtes Darlehen an die Auracher Gruppe in Höhe von 2,4 Mio. € steht noch aus.

Aus dem Verwaltungshaushalt werden 5,5 Mio. € dem Vermögenshaushalt zugeführt. Die Gemeinde ist seit 12 Jahren schuldenfrei.

Seinen 32. und damit seinen letzten Haushalt vor dem Ruhestand stellte der Kämmerer der VG Burgebrach, Klaus Dorsch, dem Marktgemeinderat Burgebrach vor.

Heuer sind Investitionsmaßnahmen in Höhe von rund 18 Mio. geplant, so der Kämmerer.

Für die EDV-Anlage der Verwaltung wird eine Investitionsumlage in Höhe von 173.000 € fällig, die Feuerwehren werden ausgestattet mit Kosten u. a. für Tauchpumpen, Wasserabsauger, Notstromaggregate, Überjacken und –hosen und Digitalfunkanlage mit Kosten in Höhe von 348.000 €. Für das Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshaus Grasmannsdorf sind noch Restkosten von 206.000 € fällig.

Text/Quelle: Elke Pieger

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