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Donnerstag, August 18, 2022
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Singen, das gefährlichste Hobby der Welt! – Nachbericht Sänger Open Air

Bild: Der Gastgeber – Gesangverein im Steigerwald Burgebrach

Sommer, Sonne, gute Laune: Sänger Open Air 2022 in Burgebrach

Das Wetter hätte passender nicht sein können: Lange hatten die Burgebracher Sänger auf ihr erstes Fest seit Ausbruch der Corona-Pandemie warten müssen. Mit drei Gastchören und einem gemeinschaftlichen  Gästesingen wurde für ordentlich Unterhaltung gesorgt.

Wir feiern unser Sänger Open Air  – Irgendwie – war die Devise als die Vorplanungen für das Sänger Open Air im vorherigen Herbst begannen und noch keiner wusste ob die Corona-Pandemie und die mit ihr verbundenen Einschränkungen am geplanten Veranstaltungstermin  den Chören zu schaffen machen oder nicht. Aber das traditionelle Fest wollte man trotzdem feiern. Die Anzahl der aktiven Sänger ist in der Zeit geschrumpft.

Eine beachtliche Bandbreite des Chorgesangs präsentierten die Chöre am  2. Juli beim mittlerweile  19.  Sänger Open Air  des Gesangverein im Steigerwald Burgebrach den Zuhörern. Dabei spannte sich der Bogen vom deutschen Lied, über  Auszüge aus Opern  bis zu hin Songs aus der Pop und Schlager-Szene.

In das von Jasmin Glück moderierte Programm führten die Gastgeber unter ihrem Dirigenten Reinhold Stubrach mit „Seit Gegrüßt, Ihr Lieben Gäste“ von Siegfried Herterich  ein. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorstand Jürgen Schmitt richtete 1. Bürgermeister Johannes Maciejonczyk seine Grußworte an die Gäste. Ein herzlicher Dank galt allen die sich trotz der Pandemie nicht entmutigen ließen und die das Sänger Open Air mit Leidenschaft und Mühe vorbereitet haben. Den Sängerinnen und Sängern wünschte er viel Erfolg und den Besuchern und Gästen, viel Vergnügen!

Anschließend eröffneten die Männer des Gesangvereins im Steigerwald e.V. den ersten Musikblock mit dem Lied „La Cucaracha“ (die Küchenschabe). Mit dem Liebeslied „Warum bist du gekommen? „ (Bajazzo aus der Oper Pagliacci von Ruggero Leoncavallo) acapella vorgetragen, zeigten die Herren unter der Leitung von Reinhold Stubrach ihr Können. Ob Selbstironie oder lustige Themen: der Humor im Chor sollte nicht zu kurz kommen. Die Hände sind zittrig, die Knie tun weh, mit  „Wir sind die alten Säcke“, bewiesen die Männer Sinn für eine große Portion Humor.

Die Chorgemeinschaft Walsdorf/ Mühlendorf unter der Leitung von Georg Ditterich nahmen die Gäste mit in den Süden Europas mit dem Liedern „Capri Fischer“ und „Kleine Madonna“. Zurück im schönen Franken sang der Männerchor „ein Hoch dem Frankenwein“. Egal ob Wein oder Bier, bei den Liedern „Bruder Liederlich“ und „Die kleine Kneipe“ hatte beides nicht gefehlt.

Im darauffolgenden Block erzählte die gemischte Besetzung der Chorgemeinschaft Liedertafel Burgwindheim (Leitung: Frank Wilke) / Cäcilia Lisberg (Leitung: Ute Oppelt) von der Freude an der Musik. Sowohl in „Signum“ von Tielmann Susato als auch bei den Liedern „Durch die Wälder bin i ganga“ und „Ich geh´ singend durch die Straßen“ wurde die Liebe zur Musik besungen. Zum Abschluss verabschiedeten sich die Sängerinnen und Sänger wehmütig mit dem Lied „Neigen sich die Stunden“ von der Bühne.

„Burgebrach klingt und singt“ war das Motto des Gästesingens. Erstmals konnten auch die Besucher selbst Mitsingen, Mitsummen,  Mitmachen …. Im gemeinschaftlichen Singen mit Wolfgang Bauer am Akkordeon ertönten die  Volkslieder „Wohl auf die Luft geht frisch und rein“, „Hohe Tannen“, „Fliege mit mir in die Heimat“ und „Im grünen Wald“ aus aller Munde. Die Gäste jubilierten und schunkelten zum gemeinsamen Gesang. Mit dem „Oberfrankenlied“ schloss dieser Musikblock, aber noch nicht der Abend.

Jetzt war die Bühne frei für die Frauen der Liedertafel Rentweinsdorf. Die Besucher konnten sich nun am Gesang der Liedertafel Rentweinsdorf erfreuen! Schön, dass sie den Weg nach Burgebrach gefunden haben und der Einladung gefolgt sind. Gestartet wurde wieder in der Ferne mit einem Lied, das die Schönheit der tropischen Inseln beschreibt –  „Island in the sun“. Mit „Küss ‘Mich, Halt ‘Mich“ wurde die Romantik in den Koffer gepackt es ging  zurück nach Europa weil es doch gar so „Weit, Weit weg“ war. Bei „You raise me up“ durfte man seine Gedanken ziehen lassen. Ob die Ermutigung vom Partner, von der Freundin oder von Gott kommt – jeder durfte selbst interpretieren. Ein bisschen Hoffnung hatten auch „Zwei kleine Italiener“, die ihre Heimat nie vergessen werden und doch gerne wieder dort wären.

Die Sängerinnen der Liedertafel Rentweinsdorf

Schlager gehen doch immer, dachten sich die Burgebracher Männer. Sie sind super zum Mitsingen und Mitschunkeln. Lange war dieses Genre verpönt. Mit ich bin a „Dorfkind“  eine Ode an das Leben auf dem Lande, einem Hit der Partyband „Dorfrocker“ aus dem unterfränkischen Kirchaich ging es zum Endspurt. Die heitere und vergnügte Stimmung blieb auch bei „Griechischer Wein“, einem Klassiker unter den Schlagern.  Nach so vielen Ausflügen in andere Länder konnte man Fernweh bekommen, den der Titel „Über den Wolken“  von Reinhard Mey der ganz toll beschreibt, wie er auf einem Flugplatz steht und einem Flugzeug beim Abheben zusieht. Und dann war es auch schon so weit, das letzte Lied wurde  angestimmt; „Heast as nit, wia die Zeit vergeht“ ein Titel des österreichischen Weltmusikers Hubert von Goisern trifft mitten ins Herz,  die Zeit war wie im Fluge vergangen.  Für allerbeste  Stimmung  sorgte anschließend DJ Uli an der Cocktailbar. 

Weit nach Mitternacht klang ein wunderschöner Abend, wo die Besucher eine kunterbunte Liederauswahl genießen konnten und Freunde der Chormusik voll auf ihre Kosten kamen aus.

Singen macht so viel Spaß, warum also nicht in einem Chor zusammen mit anderen singen? Wir freuen uns über jeden der bei uns mitmacht ….

Text: Gesangverein Burgebrach Jasmin Glück/Jürgen Schmitt

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